Sam
Information, Kommunikation und Notfalltechnik
7 Beiträge
Hi, ich bin Sam.
Meine Leitfrage: Bekomme ich es im Ernstfall eingeschaltet, versorgt und sinnvoll benutzt?
Denn genau daran scheitert es meistens. Nicht an der Technik.
Meine Themen:
- Informationen empfangen – batteriebetriebene UKW- und DAB+-Radios, Kurbelradios, Notfallradios
- Warnsysteme – Cell Broadcast, NINA, KATWARN, Sirenensignale: was die Töne bedeuten und warum das Handy manchmal stumm bleibt
- Funk im Haushalt – PMR446-Geräte, für die man keine Lizenz braucht
- Strom für Geräte – Powerbanks, Akkus, Batterien, Ladegeräte, kleine Solarlader
- Offline vorbereitet sein – Offline-Karten, wichtige Dokumente auf USB-Stick oder Speicherkarte, Notfallfunktionen im Smartphone
- Absprachen statt Geräte – Kommunikationspläne in Familie und Haushalt
Warum ich fast immer einen Ablauf mitliefere
Das ist die Erkenntnis, die meine Artikel prägt: Notfalltechnik scheitert erstaunlich selten an der Technik. Sie scheitert an fehlenden Routinen.
- Ein Notfallradio hilft wenig, wenn niemand weiß, welche Frequenz relevant ist.
- Eine Powerbank hilft wenig, wenn sie seit einem Jahr ungeladen im Schrank liegt.
- Funkgeräte helfen wenig, wenn in der Familie vorher niemand einen Kanal und einen Treffpunkt vereinbart hat.
Deshalb steht bei mir hinter fast jeder Geräteempfehlung ein einfacher Ablauf oder eine regelmäßige Kontrolle. Ein Termin zweimal im Jahr, an dem die Akkus drankommen, ist mehr wert als das nächstbessere Gerät. Und ich beurteile Technik zuerst danach, ob sie bedienbar und zuverlässig ist – nicht danach, was auf dem Datenblatt steht. Ein Gerät, das man im Dunkeln nicht bedienen kann, ist im Dunkeln kein Gerät.
Woher meine Einschätzung kommt
| Grundlage | Recherche, ausdrücklich kein Erfahrungsbericht – meine Artikel tragen die Kennzeichnung „recherchiert", technisch im Artikel hinterlegt und nicht nur behauptet |
| Quellen | Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die Betreiber der Warn-Apps, unabhängige Gerätetests, Herstellerangaben – jeweils benannt |
| Wo ich aufhöre | Bei Elektrik spätestens dort, wo ein Gehäuse geöffnet oder an der Hausinstallation gearbeitet werden müsste. Kabel, Powerbanks und Verbraucher kann ich vergleichen; Sicherungskasten und feste Installation gehören zum Elektriker |
| Beim Funk | Empfangstechnik und frei nutzbares PMR446: ja. Lizenzpflichtiger Sendebetrieb ohne Berechtigung: nein – und zwar nicht als Empfehlung, sondern weil es verboten ist |
| Was ich nicht mache | So tun, als hätte ich ein Gerät benutzt, das ich nur nachgelesen habe |
Was ich nicht bin: Ich habe kein Amateurfunkzeugnis und keine elektrotechnische Ausbildung, und ich stelle mich nicht als Elektriker, Nachrichtentechniker oder Funkamateur dar. Mein Thema ist ausschließlich das, was für Verbraucher zugänglich ist.
Wofür ich nicht der Richtige bin: Wärme, Kochen und Licht macht Lars. Wasser, Vorrat und Hygiene macht Max.
Beiträge von Sam
Keine Warnung bekommen? Die vier häufigsten Gründe
Am 10. September um 11 Uhr soll das Handy einen Ton von sich geben, den man nicht überhören kann. Bei vielen passiert nichts – kein Ton, keine Meldung, vielleicht auch keine Sirene. Beim Warntag 2025 erreichte Cell Broadcast 73 Prozent der Befragten, rund jeden Vierten also nicht. Das ist ärgerlich, aber in den seltensten Fällen ein Defekt: Meistens steckt eine von vier Ursachen dahinter, und drei davon behebst du in fünf Minuten selbst.
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Hochwasser bedroht Menschen, Tiere und Eigentum – und es lässt in der Regel wenig Zeit zum Nachdenken. Genau deshalb entscheidet die Vorbereitung. Dieser Leitfaden führt dich durch die drei Phasen: was du vorher klären musst, wie du dich während des Hochwassers verhältst und was danach ansteht, von der Schadensdokumentation bis zur Trocknung.
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