Notvorrat-Rechner
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Trag ein, für wie viele Personen und wie viele Tage gerechnet werden soll – der Rechner macht daraus eine Einkaufsliste mit einzelnen Posten, nicht bloß eine Tabelle mit Kilogrammangaben. Zu jedem Posten steht, wie viel du brauchst und wie viele übliche Packungen das ungefähr sind. Beim Einkaufen hakst du ab, was im Wagen liegt; unten kannst du die Liste kopieren oder ausdrucken.
Er rechnet im Browser: keine Anmeldung, keine Mailadresse, es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
40 Liter Getränke – rund 5 Kästen à 6 × 1,5 l
Deine Einkaufsliste
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Die Mengen je Gruppe sind die Summe der Einzelposten aus der Vorratstabelle des Bundesernährungsministeriums. Die Tabelle rundet ihre eigenen Gruppensummen, deshalb kann die Zeile um ein bis zwei Prozent davon abweichen – bei Obst etwa 2,46 statt 2,5 kg je Person und zehn Tage.
Woher die Mengen kommen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich zehn Tage lang selbst versorgen zu können, mindestens aber drei. Für die Flüssigkeit nennt es eine klare Größe: mindestens 1,5 Liter am Tag zum Trinken, dazu 0,5 Liter zum Kochen – zusammen die zwei Liter, mit denen dieser Rechner arbeitet.
Die Mengen für die Lebensmittel stammen aus der Vorratstabelle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, auf die das BBK von seiner Bevorratungsseite ausdrücklich verweist. Sie gilt für eine Person, zehn Tage und 2.200 Kilokalorien am Tag:
| Gruppe | Für 10 Tage | Im Rechner je Tag |
|---|---|---|
| Getreide, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln | 3,3 kg | 330 g |
| Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze | 4,0 kg | 400 g |
| Obst und Nüsse | 2,5 kg | 250 g |
| Milch und Milchprodukte | 2,5 kg | 250 g |
| Fisch, Fleisch, Eier | 1,2 kg | 120 g |
| Fette und Öle | 0,33 kg | 33 g |
| Getränke | 20 l | 2 l |
Für Kinder bis zwölf Jahre weist die Quelle nur den Getränkebedarf gesondert aus: rund ein Liter am Tag. Beim Essen rechnet dieser Rechner deshalb volle Portionen – das ist die sichere Seite, und geraten wird hier nichts.
Auch die einzelnen Posten stammen aus dieser Tabelle – Vollkornbrot, Knäckebrot, Nudeln, Konserven, Eier und der Rest, jeweils mit der Menge, die dort für zehn Tage steht. Aufaddiert ergeben sie exakt die Gruppensummen oben; du kannst das im Rechner selbst nachsehen, die Summen stehen aufklappbar darunter.
Eine Angabe ist nicht amtlich, und das steht auch dran: die Packungsgrößen. Dass Nudeln in 500-Gramm-Packungen und Mais in Dosen zu 300 Gramm verkauft werden, ist übliche Handelspraxis und keine Empfehlung einer Behörde. Deshalb steht die Packungsangabe immer neben der Menge, nie an ihrer Stelle – und sie wird aufgerundet, damit am Ende eher etwas übrig bleibt als fehlt.
Was der Rechner nicht kann
Er kennt weder Allergien noch Diäten, weder Babynahrung noch Medikamente. Er rechnet mit Durchschnittswerten für Erwachsene. Wer besondere Bedürfnisse hat, muss die Liste anpassen – und sollte gerade dann eher großzügig rechnen.
Und er sagt nichts darüber, wie du lagerst: kühl, dunkel, trocken, das Älteste vorne. Ein Vorrat, den man einmal kauft und dann vergisst, ist in zwei Jahren Abfall statt Vorsorge.
Die Posten sind außerdem ein Beispielvorrat, keine Vorschrift. Wenn deine Familie keinen Spargel isst, kauf stattdessen mehr von dem, was gegessen wird – entscheidend sind die Mengen je Gruppe, nicht die einzelne Dose. Ein Vorrat aus Lebensmitteln, die niemand mag, wird im Ernstfall zum zweiten Problem.
Was zum Vorrat dazugehört
Essen und Trinken sind nur die eine Hälfte. Ohne diese Dinge nützt der beste Vorrat wenig:
- Ein Dosenöffner, der ohne Strom funktioniert – der klassische vergessene Posten
- Licht: Taschenlampe und Ersatzbatterien
- Ein netzunabhängiges Radio, damit du Warnungen empfängst, wenn Mobilfunk und Internet ausfallen
- Hygieneartikel und die Hausapotheke
- Eine Möglichkeit, warm zu essen, wenn der Herd ausfällt
Wie du merkst, dass etwas los ist
Ein Vorrat nützt wenig, wenn die Warnung nicht ankommt. Wie du am Bundesweiten Warntag prüfst, ob dich eine amtliche Warnung erreicht, steht in einem eigenen Beitrag – er dauert zehn Minuten und kostet nichts.
Quellen
Stand der Zahlen: 20. August 2026.